Erika Kronabitter

Bettgeschichten
2004
Papier

Die morgengesichter, (noch) ungefasst, gelöst und weich, weil diesem tag noch nichts eingeschrieben, bewegen sich noch auf der ebene des schlafes, sind noch (t)raum- und gedankenverloren, ihre weichheit und gelöstheit vermittelt eine vertraute intimität, die tagsüber abfällt, verloren geht, nicht bestehen kann, weil sie zwischen den anforderungen der konsumwelt nicht aufrecht erhalten werden kann.

Durch das unvermittelte nach dem aufwachen und noch im bett „geknipste“ paarporträt ergibt sich ein intimer blick in eine (momentane) paargeschichte.

Die fotos sind kleine starfotos – stars sind die erahnbare vertrautheit, die unaufgesetzte subtile zärtlichkeit.

 


 

Kontakt:

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geboren 1959, studium der vergleichenden literaturwissenschaft, germanistik/kunstgeschichte, arbeitet interdisziplinär in den bereichen literatur, malerei, konzept-, video-, fotokunst. Mitglied der grazer autorinnen autoren versammlung und der gesellschaft für zeitgenössische lyrik Leipzig sowie des berufsverbandes der bildenden künstler Österreich. Mehrere bücher und preise. Herausgeberin der lyrik-reihe „lyrik der gegenwart“ bei der edition art science. Organisiert seit 10 jahren den feldkircher lyrikpreis, hat den literaturbahnhof feldkirch konzipiert. www.kronabitter.com